Produkte filtern
Produkte filtern
Bobochic Stauraumbetten
Ein Stauraumbett ist ein Bett, unter dessen Liegefläche ein Bettkasten sitzt. Die Liegefläche wird mitsamt Lattenrost und Matratze angehoben, darunter liegt der Korpus als Stauraum frei. Bobochic Paris baut sechzehn Serien nach diesem Prinzip, alle rundum mit Stoff bezogen und alle mit demselben Gedanken: Die Fläche, die ein Bett ohnehin belegt, soll zweimal arbeiten. Diese Seite zeigt nur die Modelle mit Bettkasten; das gesamte Bettensortiment steht bei den Bobochic Betten.
Was ein Stauraumbett von einem gewöhnlichen Bettgestell unterscheidet
Bei einem gewöhnlichen Bettgestell bleibt der Raum unter der Liegefläche offen: Man schiebt Kisten darunter, Staub sammelt sich, alles ist sichtbar. Ein Bett mit Stauraum schließt diesen Raum ein – der Korpus ist rundum bezogen und steht bodennah.
Gegenüber Schubkästen an der Seite hat das einen handfesten Vorteil: Neben dem Bett wird kein Auszugsweg gebraucht, es darf dicht an der Wand oder in einer Nische stehen. Der Nachteil ist ebenso klar: Für ein einzelnes Teil muss das Bettzeug beiseite. Seitliche Schubladen am Bettrahmen gibt es hier nicht.
Wie sich der Bettkasten öffnen lässt
Der Öffnungsmechanismus ist der Punkt, an dem sich Stauraumbetten im Alltag am deutlichsten unterscheiden – er steht je Serie in den Produktdaten. Bei DENALI, RYOKAN und PALMERAIE heben Gasdruckfedern den Lattenrost an und halten ihn oben; im Handel heißt dieser Aufbau oft „hydraulisch", bei Bobochic sind es ausdrücklich Gasdruckfedern. Bei CLOTHILDE und RYOKAN ruht der Rost auf einem schwarzen Metallrahmen und wird an einer Stoffschlaufe angehoben, bei PALMERAIE an einem Gurt.
Praktisch heißt das: Ein Rost, der von allein oben bleibt, lässt beide Hände frei. Wer den Bettkasten täglich nutzt und nicht zweimal im Jahr, schaut deshalb zuerst auf diese Angabe und erst danach auf die Farbe.
Was in den Bettkasten passt
Der Stauraum reicht bei diesen Betten über die gesamte Liegefläche, nicht nur über einen Teilbereich. Hinein passt, was sonst den Kleiderschrank belegt: Bettdecke, Kopfkissen, Bettwäsche, Reisetaschen, Saisongarderobe, das Gästebettzeug – flach, großflächig, selten gebraucht. Für kleine Räume ist das der eigentliche Grund: mehr Platz, ohne ein weiteres Möbel aufzustellen. Wer für das Gästezimmer kein Bett sucht, sondern ein Möbel, auf dem gelegentlich jemand schläft, wird bei den Schlafsofas fündig; viele davon haben ebenfalls einen Bettkasten.
Ein Detail, das beim Vergleich leicht untergeht: ob der Bettkasten einen eigenen Boden hat. Bei neun der sechzehn Serien ist einer ausgewiesen – bei CERVIN, LOUISE, JADE, GARANCE, JAGNA sowie MONT-BLANC und DENALI in beiden Ausführungen. Bei PALMERAIE steht das Gegenteil: ohne Bodenplatte. Mit Boden bleibt der Inhalt sauber, ohne Boden ist das Fach tiefer.
Drei Liegeflächen: 140 x 190, 160 x 200 und 180 x 200 cm
Bis auf eine Ausnahme führt jede Serie alle drei Liegeflächen: 140 x 190 cm (140x190), 160 x 200 cm (160x200) und 180 x 200 cm (180x200). Die Ausnahme ist CERVIN, das es nur in 180 x 200 cm gibt. Die Angabe bezeichnet die Liegefläche, also das Maß der Matratze – der gepolsterte Rahmen kommt außen dazu, und dieser Zuschlag fällt deutlich aus, weil die Seitenwangen selbst gepolstert sind.
In 160 x 200 und 180 x 200 cm sind das vollwertige Doppelbetten; 140 x 190 cm ist das schmalste Maß der Marke.
Sechzehn Serien im Überblick
Die Serien unterscheiden sich weniger im Stauraum – der ist überall gleich aufgebaut – als im Kopfteil und im Bezug. Die Höhenangabe meint jeweils den höchsten Punkt:
- MONT-BLANC – Kopfteil aus zwei Reihen weicher Polsterblöcke, 105 cm, in glattem Stoff und in Bouclé.
- DENALI – Rahmen und Kopfteil in breiten Polsterwülsten, 105 cm, Rost auf Gasdruckfedern, Bouclé und Stoff.
- JADE – Kopfteil in Kissenoptik mit Ziernaht, 100 bis 108 cm; die einzige Serie in Cordsamt.
- GARANCE – Kopfteil aus zwei Polsterfeldern wie angelehnte Kissen, 110 cm, elf Farben.
- LOUISE – Kopfteil über Eck geführt, läuft an der Längsseite entlang, 100 cm.
- JAGNA – Kopfteil aus drei liegenden Polsterrollen, 115 cm, acht Farben.
- CLOTHILDE – gestepptes Kopfteil mit breitem Wulst, 110 cm, Samt in sieben Farben.
- ORLANE – Oberkante als weiche Welle, 103 cm, ausschließlich in Bouclé.
- SIMONE – zweilagiges Kopfteil mit asymmetrischem Bogen, 121 cm, Samt in vier Tönen.
- SAM – gerahmtes Kopfteil, Polsterbalken am Fußende, 121 cm, Samt in vier Tönen.
- CERVIN – Kopfteil, Seiten und Fußende als Polsterwülste, 99 cm, Kunstfell in Creme, nur 180 x 200 cm.
- RYOKAN – Holzdekor-Paneel, zwei Nachtkonsolen mit Schublade und Beleuchtung, 120 cm, Strukturstoff.
- PALMERAIE – Holzdekor-Paneel, Mittelfeld mit Rautensteppung, zwei Nachttische mit Schublade und Licht, 120 cm.
- INERA – Bettgestell ohne Kopfteil, Rahmenhöhe 42 cm, in Stoff und in Bouclé.
- MONT-BLANC mit Bettbank und DENALI mit Bettbank – dieselben Betten als Set mit passender Bettbank fürs Fußende.
Betten mit eingebauten Nachttischen und Beleuchtung
Zwei Serien gehen über das reine Stauraumbett hinaus. Bei RYOKAN und PALMERAIE bilden Kopfteil, zwei Nachtkonsolen mit Schublade, eine integrierte Beleuchtung und der Bettkasten eine Einheit. Die Konsolen hängen frei am Paneel, ohne Beine; das Licht sitzt bei RYOKAN als schmale Fuge zwischen Paneel und Polster, bei PALMERAIE als senkrechte Leiste und unter den Nachttischen. In schmalen Schlafzimmern entfallen damit zwei Möbelstücke und zwei Leuchten.
Was beide Serien laut Produktdaten nicht mitbringen: USB-Anschlüsse, Ladestationen oder einen ausklappbaren Schreibtisch. Ausgewiesen sind 2 Schubladen – eine je Konsole – und die Beleuchtung, mehr nicht. Bezogen sind beide in Strukturstoff, RYOKAN in vier, PALMERAIE in fünf Farben.
INERA: der Unterbau ohne Kopfteil
Eine Sonderstellung nimmt INERA ein: kein Polsterbett, sondern ein reines Bettgestell mit Bettkasten. Ein umlaufender Polsterrahmen von 42 cm Höhe, ohne Rückseite und damit ohne festgelegte Aufstellrichtung – gedacht für ein vorhandenes Kopfteil oder ein Bett, das frei im Raum steht. INERA ist zugleich die Serie mit der größten Auswahl: glatter Stoff in acht und Bouclé in neun Farben, jeweils zu allen drei Liegeflächen. Als Holzarten sind Kiefer und Buche ausgewiesen.
Bett und Bettbank im Set
MONT-BLANC und DENALI gibt es zusätzlich als Set aus Bett und passender Bettbank im gleichen Stoff und derselben Farbe, zu allen drei Liegeflächen. Bei DENALI hat auch die Bank ein eigenes Fach – zu den Bettkästen kommt also ein zweites, kleineres Staufach. Alle Modelle der Serie zeigt die Kollektionsseite Mont-Blanc.
Bezüge und Farben
Sechs Bezugswelten teilen sich die sechzehn Serien. Am weitesten verbreitet sind glatter, melierter Stoff und wolliger Bouclé; Samt tragen CLOTHILDE, SIMONE und SAM, Strukturstoff RYOKAN und PALMERAIE. Cordsamt gibt es genau einmal (JADE), Kunstfell ebenfalls genau einmal (CERVIN). Alle Bezüge bestehen aus 100 % Polyester – Ausnahme ist der Cordsamt von JADE, ein Mischgewebe aus Viscose, Leinen, Acryl, Baumwolle und Polyester. Denselben Bouclé-Griff gibt es bei den Bouclé-Sofas, Bett und Sofa lassen sich also im gleichen Material zusammenstellen.
Farblich stehen sechzehn Töne zur Wahl: Beige, Taupe, Weiß, Creme, Braun, Hellgrau und Dunkelgrau, Grün und Dunkelgrün, Blau und Dunkelblau, Gelb, Orange, Rosa, Rot sowie Weiß/Schwarz bei JADE. Beige führt jede Serie außer CERVIN, das es nur in Creme gibt. Die größte Farbauswahl haben GARANCE und JADE mit je elf Tönen, die kleinste unter den Serien mit Farbwahl SIMONE, SAM und RYOKAN mit je vier.
Lattenrost, Matratze und Belastbarkeit
Der Lattenrost gehört bei allen sechzehn Serien zum Lieferumfang – bei Stauraumbetten nicht selbstverständlich, denn der Rost ist hier zugleich der Deckel des Bettkastens. Elf Serien weisen 48 Leisten aus Birke aus, bei den übrigen ist nur die Holzart angegeben. Vierzehn Serien tragen als Bauart „Federleisten", also gewölbte Latten statt starrer Bretter.
Die Matratze ist bei keiner Serie dabei – üblich bei Polsterbetten, weil Härtegrad und Aufbau am Menschen hängen. Zwei Grenzen sollte man kennen: Sechs Serien nennen eine zulässige Matratzenhöhe bis 30 cm, das Set MONT-BLANC bis 25 cm. Beim Gewicht liegt die Grenze meist bei 45 kg, bei DENALI je nach Liegefläche zwischen 45 und 55 kg. Eine zu hohe oder zu schwere Matratze macht die Hebemechanik schwergängig – und damit den Stauraum unbrauchbar.
Wer es robust braucht: Bei JADE, INERA, SIMONE und SAM sind 220 kg maximale Belastbarkeit ausgewiesen. Die Kopfteile sind je nach Serie mit HD-Schaumstoff in 18 oder 25 kg/m³ oder mit Schaumstoff und Watte gepolstert. Für den Schlafkomfort ist am Ende die Matratze zuständig, nicht das Bett.
Was Sie in dieser Kategorie nicht finden
Zur Ehrlichkeit gehört, was hier fehlt. Zwei im Handel gängige Maße gibt es nicht, 140x200 cm und 90x200 cm: Die schmale Liegefläche der Marke ist 190 cm lang, ein Einzelbett in 90 cm Breite fehlt ganz – und damit auch das klassische Jugendbett oder Kinderbett mit Bettkasten fürs Jugendzimmer. Wer auf 140 x 200 cm angewiesen ist, prüft das besser vor der Bestellung; an einem geschlossenen Korpus lassen sich 10 cm nicht ausgleichen.
Auch bauartlich fehlen einige Gattungen: ein Boxspringbett mit Bettkasten, ein Funktionsbett mit Schreibtisch, ein Tagesbett oder Ausziehbett und das klassische Holzbett aus Massivholz. Ein Stauraumbett braucht einen geschlossenen Korpus, und der wird hier aus Plattenwerkstoffen gebaut: MDF (LOUISE, GARANCE, CLOTHILDE, teilweise JADE), Holz mit Span- oder Holzwerkstoffplatten (CERVIN, JAGNA, MONT-BLANC, DENALI, ORLANE, INERA) und melaminbeschichtete Platten bei RYOKAN und PALMERAIE. Sichtbar ist davon nichts – der Bezug läuft über den gesamten Korpus.
Anlieferung und Aufbau
Ein Stauraumbett kommt zerlegt, die Zahl der Packstücke steht an jedem Modell: INERA drei, die meisten Serien vier, RYOKAN, PALMERAIE und das Set MONT-BLANC fünf, das Set DENALI vier bis sechs. Alle sind als Mehr-Paket-Sendung gekennzeichnet, die Anlieferung übernimmt eine Möbelspedition. Bei zehn der sechzehn Serien ist Europa als Fertigungsraum ausgewiesen.
Welches Stauraumbett passt zu welchem Zimmer
Drei Fragen führen am schnellsten zur Entscheidung. Erstens: Wie oft wird der Bettkasten geöffnet? Wer schnellen Zugriff braucht, nimmt eine Serie mit Gasdruckfedern. Zweitens: Wie hoch darf das Kopfteil sein? Unter einer Dachschräge sind CERVIN mit 99 cm, LOUISE mit 100 cm und ORLANE mit 103 cm die ruhigen Kandidaten; wer die Wand über dem Bett füllen will, nimmt SIMONE oder SAM mit 121 cm. Drittens: Soll das Bett an der Wand stehen? Wenn nicht, ist INERA die einzige Serie ohne feste Rückseite. Als Wohnstil ist bei vierzehn der sechzehn Serien „Modern" ausgewiesen.
Und wenn es am Ende doch ein flaches Bett ohne Stauraum sein soll: Auch die stehen bei den Betten.
Weiter in der Markenwelt
Die passende Ablage fürs Fußende führen die Bettbänke, ein Möbel für Übernachtungsgäste die Schlafsofas. Alle Kategorien der Marke bündelt die Markenwelt Bobochic Paris.